Schönes 4. Adventswochenende

Advent, Advent, eine Frage brennt ...

 

 

... gibt es denn dieses Jahr weiße Weihnachten?

Die Frage nach weißen Weihnachten hat sich bald von selbst erledigt. An diesem Wochenende kommt mildere Luft nach Deutschland, der Schnee wird zunehmend in Regen übergehen. Und dazu kommt am Montag im Norden auch noch kräftiger Wind auf. Also alles andere, als vorweihnachtliche Stimmung.

An Heiligabend bekommen wir es dann von Westen mit einem Hochdruckgebiet zu tun. Also nix mit Neuschnee, allenfalls der Altschnee wird nachts konserviert, denn es gibt verbreitet Frost.

Aber am 1. Feiertag kommt im Nordosten ein kleines Höhentief auf, dies dürfte in dort noch für 1 bis 3 cm Neuschnee sorgen. Diese Niederschläge verlagern sich am 2. Feiertag zu den Bayerischen Alpen. Aber viel ist es insgesamt nicht.

In diesem Sinne einen schönen 4. Advent.

 

 

Wir haben mal ein wenig herumgestöbert was die alten Bauernregeln zum Wetter sagen:

'Ist’s an Weihnachten (25/26.12.) kalt, ist kurz der Winter, das Frühjahr kommt bald.'

Tatsächlich ermöglicht das Weihnachts-Wetter Rückschlüsse auf das Frühjahr. Ist das Weihnachtsfest frostig, so folgt in fast 70 Prozent der Fälle ein zu warmer Februar, also ein schnelles Ende des Winters.

'Wenn’s auf Weihnacht ist gelind, sich noch viel Kält einfind.'

Und auch der Umkehrschluß der vorherigen Regel stimmt: Nach einem zu warmen Weihnachtsfest folgen meist noch Wochen mit Frostwetter. Auch im März und April kann es dann nochmals sehr kalt werden.

'Wie der Dezember pfeift, so tanzt der Juni.' oder 'Wie der Dezember, so der Lenz.'

Einen sehr weiten Ausbblick wagt diese Wetterweisheit. Und tatsächlich: Fällt der Dezember zu warm aus, ist auch mit rund 70 Prozent ein zu warmes Frühjahr zu erwarten. Auch zum Juni gibt es eine statistische Verbindung: Ist der Dezember sehr kalt, fällt der Juni meist deutlich zu warm aus. Bei Mittelwerten von unter 0 Grad im Dezember können mir rund 70 Prozent Wahrscheinlichkeit zu warme Junitage erwartet werden.